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cécile MARTIN

Cécile Martin ist Fotografin und Videokünstlerin und entwickelt Kunstprojekte im Netz und im öffentlichen Raum. Die diplomierte Architektin lebt in Kanada und arbeitet ebenfalls als Kuratorin für Medienkunst und Architekturprojekte. Seit dem Jahr 2000 ist sie mit ihren Kunstprojekten sowohl in Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Asien und Afrika präsent. Sie entwickelt Ausstellungsprojekte, schreibt Artikel und unterrichtet an der „School of Design“ der Universität Quebec, Montreal. Cécile Martin wurde zu Vorträgen eingeladen und war Mitglied in zahlreichen Jurys und Komitees. Als künstlerische Direktorin von „Champ Libre“ realisierte sie sowohl in Kanada als auch weltweit bisher insgesamt 16 Medienkunstprojekte im öffentlichen Raum oder in verlassenen denkmalgeschützten Gebäuden. Sie leitete interdisziplinäre Projekte, zu denen Medienkünstler und Architekten eingeladen waren. Im Jahr 2009 war sie Stipendiatin des „Royal Architectural Institute of Canada“ (RAIC).

Künstler-Statement

Die gegenseitige Beeinflussung von visueller Kunst und Architektur in meiner künstlerischen Arbeit führen dazu, dass ich die Wechselwirkung zwischen beiden Bereichen untersuche. Mein Interesse liegt darin, Perspektiven, Praktiken und Wissen aus Kunst und Architektur zu verknüpfen – durch die kreativen Arbeitsweisen und Erfahrungswerte aus beiden Bereichen. Die Basis meiner Arbeit liegt in der phänomenologischen Untersuchung der Empfindung, die der menschliche Körper gegenüber seinem Umfeld hat. Ich habe ein intensives Interesse an der Proportion, dem Maßstab und dem Kontrast von Tiefe zu einem gegebenen Raum.
Mich fasziniert die Qualität des Unsichtbaren von räumlichen Situationen und ich möchte eine Versuchsanordnung kreieren, in der Auge und Körper umherwandern können. Jede meiner Arbeiten ist eine Konstruktion neuer Wahrnehmungsräume, die immer wieder die Wechselwirkung von Umfeld, Körper und den vorhandenen Objekten untersuchen. Durch den Einsatz von Glas und Spiegeln und deren spezifischen Möglichkeiten möchte ich den Betrachter in meinen Werken und mit den darin entstehenden Reflektionen erreichen.